KAREZZA: langam und bewusst Erotik zelebrieren

 

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Karezza: die andere Art sich zu lieben

Karezza bedeutet "Streicheln, Liebkosen" und ist eine Form der Vereinigung, in der nicht um den Orgasmus geht. Im Gegenteil: ganz bewusst wird der Orgasmus als angestrebtes Ziel aus den Sinn gestrichen. Es wird nicht auf den Höhepunkt hingearbeitet, sondern der Augenblick und Moment der körperlichen Verschmelzung als Form von Liebkosung wahrgenommen. Dabei streichelt man sich, schaut sich in die Augen, küsst und tauscht Schmuseinheiten aus. Sinn der Sache ist es, bewusst den Druck, einen Höhepunkt zu erreichen, aus der Sexualität herauszunehmen. Die stetige Jagd nach dem Orgasmus und der damit zusammehängende Stress entfällt.

Ganz besonders für Paare, die bereits langjährige Beziehungen pflegen, ist diese Form der Sexualität absolutbereichernd und kann heilend wirken. So wird anstatt einer lästigen Bett-Pflichtübung mit Endziel Orgasmus ein lustvolles Miteinander, welches äusserst genussvoll sein kann und tiefe Verbundenheit hervorrufen kann. Ohne jegliche Erwartungshaltung tauchen die Partner Zärtlichkeien aus und lieben sich, um so eine tiefere Ebene der Beziehung zu erreichen. Karezza wird auch als eine Form von Liebeskunstfertigkeit bezeichnet und nicht als Enthaltsamkeitsmodul.

Das Paar lässt ihre sexuelle Energie einfach fliessen und sobald die Erregung zu "heiss" wird, lässt man diese Erregungskurve wieder sinken um wieder an den Anfang zu gelangen. Das führt zu einer körperlichen und geistigen Verschmelzung, die eine tiefe Liebe hervorruft und das Gefühl des Einsseins wiederspiegelt. Gerade für Frauen ist Karezza ein willkommenes Element in der Sexualität, weil sie sich mit dieser Technik sich niemals reduziert fühlen als ein Objekt zur Orgasmuserfüllung. Im Gegenteil: Karezza vermittelt dem Partner das er voll und ganz angenommen wird.